Coca-Cola hat es. McDonalds hat es auch. Und BMW erst recht. Ein erfolgreiches Branding

Diese Marken haben durch die richtige Markenpositionierung bereits Kultstatus erreicht.

Aber was ist Branding eigentlich genau?

Im folgenden Blog erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Markenbildung und wie Sie mit Branding-Strategien erfolgreicher werden können.

INHALT

  1. Definition

  2. Was ist das Ziel von Branding?

  3. Warum ist Branding so wichtig?

  4. Vor- und Nachteile von Branding

  5. Was gehört zum Branding? – Das Branding-Einmaleins

  6. Branding als Grundlage für Ihren Marketingerfolg

  7. Wie baut man eine Brand auf?

  8. Branding – starr oder flexibel?

  9. Branding über Markenwerte schaffen

"Kunden wollen begeistert werden. Diese Begeisterung kann nur auslösen, wer sein Unternehmen genau kennt und weiß, wie man ES nach außen präsentieren muss."

Thomas Tornatzky
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Definition: Branding

Als Branding bezeichnet man einen Marketing-Prozess, bei dem eine Marke entwickelt und dieser zu einem bestimmten Image verholfen wird. Die Marke soll so am Markt positioniert werden, dass sie einen hohen Wiedererkennungswert für Konsumenten bietet.

Der immaterielle Wert der Brand wird erhöht, wodurch der Konsument sich eher an sie bindet und Vertrauen zu ihr aufbaut. Durch die erhöhte Aufmerksamkeit erzielt Ihr Unternehmen z.B. größere Gewinne und wird somit wirtschaftlich erfolgreicher. Auch die Gewinnung von Mitarbeitern kann ein Ziel von Branding sein. 

Man unterscheidet zum Beispiel zwischen Corporate, Employer und Personal Branding. Aber auch Produkte oder Dienstleistungen können über ein eigenes Branding aufgebaut werden. 

Diese Arten von Branding gibt es:

  • CORPORATE BRANDING: Beim Corporate Branding wird eine Unternehmensmarke als Ganzes entwickelt und in den Köpfen der Öffentlichkeit, der Mitarbeiter, Kunden, Anteilseigner und sonstigen Zielgruppen verankert.
  • EMPLOYER BRANDING: Employer Branding bezeichnet die Entwicklung eines Unternehmens zur Arbeitgebermarke. Dabei soll die Firma für Angestellte und Neubewerber als attraktiver Arbeitgeber etabliert werden und sich von seiner Konkurrenz am Arbeitsmarkt abheben.
  • PERSONAL BRANDING: Als Personal Branding wird eine Marketingstrategie bezeichnet, bei der eine Person als individuelle Marke aufgebaut und vermarktet wird. Dabei steht das Image, die Persönlichkeit oder auch die fachlichen Kompetenzen im Vordergrund.
  • INTERNAL BRANDING: Internal Branding: Unter dem Begriff des Internal Brandings werden alle systeminternen Maßnahmen gefasst, die die Mitarbeiter in den Prozess der Markenbildung miteinschließen, sie für die Marke begeistern und dazu motivieren, gerne für die Marke zu arbeiten.
  • PRODUCT BRANDING:Product Branding: Product Branding bezieht sich auf die Markendarstellung der Produkte, bzw. wie die Produkte innerhalb einer Marke oder als eigene Brand dargestellt werden.

"Jedes Mal, wenn man mit einer Marke in Kontakt tritt, hinterlässt das Spuren im Kopf – manchmal bewusst, manchmal unbewusst, mal strategisch geplant oder zufällig."

Thomas Tornatzky
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WAS IST DAS ZIEL VON BRANDING?

Beim Branding soll die Sichtbarkeit der Marke erhöht werden. Das Ziel ist, dass sich die Marke in den Köpfen der Menschen „einbrennt“. Branding schafft Wiedererkennungswert. Das Ziel von Branding ist es die Marke vom Wettbewerb abzugrenzen und diese mit Werten und Emotionen aufzuladen.

Es geht nicht nur darum, ein Logo zu entwerfen, sondern eine Marke zu entwickeln, die das gesamte Unternehmen umfasst und mit der sich jeder Beteiligte identifizieren kann. Mit Branding erreicht man also eine Markenidentität.

Diese bringt zum Ausdruck, für welche Eigenschaften, Werte und Nutzen eine Brand steht. Durch das Branding positioniert sich eine Marke in bewusster Weise sowohl extern als auch intern, damit sie sich gut bei den Rezipienten einprägt und von diesen wiedererkannt wird.

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Warum ist Branding wichtig?

Branding bezeichnet die Entwicklung einer eigenen Marke und deren Positionierung am Markt.

Aber warum ist das so wichtig? Reicht es nicht, einfach gute Produkte anzubieten?

Leider nicht, denn gute Produkte müssen erst sichtbar gemacht werden, damit sie attraktiv auf Kunden wirken und infolgedessen gekauft werden. Es gibt viele Anlässe, die ein Branding notwendig machen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die 5 häufigsten Herausforderungen, die sich mit Branding lösen lassen.

5 Herausforderungen, die Sie mit gezieltem Branding lösen können:

1

Mangel an Kunden

Sie haben ein großartiges Unternehmen, motivierte Mitarbeiter sowie innovative Produkte und trotzdem fast keine Kunden? Dann wird es höchste Zeit für passende Branding-Maßnahmen. Denn Ihr Problem ist, dass Ihrer Marke viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird und Sie in der Masse an Angeboten schlichtweg untergehen.

2

Mangel an guten Mitarbeitern

Der Fachkräftemangel ist in Deutschland ein großes Problem. Wenn auch Sie Schwierigkeiten haben, passende Bewerber zu finden, um Ihren Mitarbeiterstab aufzufüllen, sind Sie damit nicht allein. Mit guten Employer-Branding-Maßnahmen können Sie schnell die passenden Kandidaten finden und sich im „War for Talents“ gegen Ihre Konkurrenten behaupten.

3

Demotivierte Mitarbeiter oder zu viele Kündigungen

Wenn es in Ihrem Unternehmen viele unzufriedene Mitarbeiter gibt beziehungsweise viele Angestellte kündigen, kann Ihr Betrieb nicht mehr reibungslos weiterlaufen. Um dem entgegenzuwirken und die Mitarbeiter zum Bleiben zu bewegen, gibt es effektive Branding-Maßnahmen.

4

Nicht genügend Umsatz

Ihr Geschäft läuft schlecht und Sie machen immer weniger Umsatz? Dann liegt das vermutlich auch an einer schlechten Markenpositionierung und der unpassenden Kommunikationsstrategie. Mit den richtigen Branding-Maßnahmen können Sie dem entgegenwirken und erfolgreicher wirtschaften.

5

Geringe Sichtbarkeit Ihrer Marke

Auch das kann ein großes Problem sein. Wenn die eigene Marke auf dem Angebotsmarkt nicht sichtbar genug ist, kann es passieren, dass man übersehen wird oder Kunden sich für die Konkurrenz entscheiden. Die Markenpositionierung spielt also eine sehr große Rolle und sollte gut überlegt sein. 

"Marken bedeuten Marge. "

- Catrin Bialek (Teamleiterin IT und Medien beim Handelsblatt)
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Vor- und Nachteile von Branding

Ein gutes Branding bietet viele Vorteile und nur wenige Nachteile. Über allen steht der wirtschaftliche Erfolg Ihres Unternehmens. Darüber hinaus bieten sich Ihnen aber noch andere Vorteile.

Vorteile von gutem Branding:

Branding schafft Wiedererkennungswert und bindet den Kunden auf emotionaler Ebene

Durch das richtige Branding können Sie die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich lenken. Eine bekannte und vertraute Marke schafft eine emotionale Bindung zwischen Kunden und Unternehmen. Dadurch werden Sie wiedererkannt und geraten nicht in Vergessenheit.

Branding motiviert bestehende Mitarbeiter

Das richtige Branding wirkt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Es stärkt den internen Zusammenhalt und motiviert die Mitarbeiter. Diese können sich mit dem Unternehmen identifizieren und werden dadurch leistungsstärker.

Gute Marken bilden Markenbotschafter

Menschen geben gerne Geld für Marken aus, mit denen sie sich identifizieren können. Durch gutes Branding können Sie positiven Einfluss auf das Kaufverhalten Ihrer Kunden nehmen. Außerdem können Kunden zu Markenbotschaftern werden, indem sie anderen Menschen von den guten Erfahrungen mit Ihrer Marke erzählen.

Branding schafft Alleinstellungsmerkmale

Durch ein gutes Branding positionieren Sie Ihre Marke einzigartig am Markt und heben sich deutlich von Ihrer Konkurrenz ab. Dadurch lenken Sie die Aufmerksamkeit auf sich und erhalten einen Wettbewerbsvorteil, wodurch Sie nicht nur wirtschaftliche Erfolge erzielen. Sie können außerdem die Folgen eines Fachkräftemangels beheben und passende Mitarbeiter finden.

Branding zeigt die „DNA“ Ihres Unternehmens

Durch die richtigen Branding-Maßnahmen wissen Ihre Kunden ganz genau, für welche Werte Sie stehen und wer Sie sind. Dadurch stärkt sich zum einen die Geschäftsbeziehung zu den Kunden, andererseits können Sie aber auch besser auf deren Wünsche und Bedürfnisse eingehen, da Sie genau wissen, was zu Ihrer Marke passt und was nicht.

Branding sorgt für Klarheit und Struktur

Branding sorgt für eine einheitliche Kommunikation, sowohl intern in der Unternehmensführung als auch extern bei der Kommunikation mit Kunden, Partnern oder Bewerbern. Dadurch können Sie Ihre Marke deutlicher präsentieren und positionieren. Außerdem können Sie Fehlplanungen und -ideen, die nicht zu Ihrer Marke passen, frühzeitig vermeiden.

Mögliche Nachteile von Branding:

  • Ausgaben zu Beginn, bis das Branding sich rentiert
  • hoher Aufwand bei selbst durchgeführtem Branding
  • erfordert Know-how und fundiertes Fachwissen (z.B. Marktanalyse)
  • nur halb durchgeführtes Branding kann zum gegenteiligen Effekt führen (z.B. wenn Versprechen nicht eingelöst werden)
  • Identitätsverlust bei unpassendem Imagewandel (neue Produkte passen nicht zum alten Brand, etc.)

 

Die Nachteile gleichen sich bei erfolgreichem Branding meist schnell aus, da die Kosten durch den wirtschaftlichen Erfolg gedeckt werden.

Um den eigenen Aufwand so gering wie möglich zu halten, bietet es sich an, das Branding von erfahrenen Werbeagenturen oder Beratern durchführen zu lassen. 

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Das Branding 1x1 - was gehört alles zum Branding?

Branding ist also zielführend, effektiv und spart wertvolle Ressourcen.

Aber welche Branding-Maßnahmen gibt es überhaupt? Und was muss man bei den richtigen Strategien beachten? Hier kommt ein kleines Branding-Einmaleins.

Das richtige Logo

Branding beinhaltet weit mehr als ein gutes Logo, dennoch ist auch das ein wichtiger Punkt, um Markenidentität zu schaffen. Immerhin ist es das visuelle Erkennungsmerkmal eines Unternehmens, Dienstleisters oder einer Person. Das Logo sollte entsprechend den Richtlinien des Corporate Designs gestaltet sein und dient der Identifikation und Kommunikation. Deshalb ist es wichtig, dass es unbedingt Wiedererkennungsmerkmale besitzt, wie zum Beispiel einprägsame Farben oder Formen, die an das Thema oder das Produkt des Unternehmens angepasst sind.

Ein einzigartiger Markenname

Neben dem Logo ist der Markenname das wichtigste Erkennungsmerkmal und muss deshalb gut ausgewählt werden. Er sollte einzigartig sein und Assoziationen oder Bedeutungen hervorrufen. Außerdem ist eine namentliche Differenzierung von der Konkurrenz wichtig, genauso wie die Funktionalität des Namens. Mit einem guten Namen erregen Sie Aufmerksamkeit und bleiben im Gedächtnis der Zielgruppe.

Gute Kommunikation

Die Kommunikationsmethoden müssen der Qualität und Wertigkeit der Marke entsprechen, da Sie ansonsten nicht ernst genommen werden. Durch eine gute Kommunikation wird das Leistungsversprechen der Marke verbreitet und übermittelt. Eine zielgerichtete Markenkommunikation besteht immer aus einem guten Zusammenspiel von Werbung, Produkt-PR und Social Media, bei denen einheitliche Botschaften transportiert werden.

Die Produktgestaltung

Ein gutes Branding beachtet immer auch die Produktgestaltung, denn Produkte sind der direkte Markenkontakt zwischen Unternehmen und Kunden. Sie werden mit inneren Bildern assoziiert und prägen die Wertigkeit der Marke. Deshalb sollten ihre Designs und Kommunikation nicht vernachlässigt werden. Eine einheitliche Gestaltung entsprechend des Corporate Design Manuals eines Unternehmens sorgt für einen hohen Erkennungswert und Vertrautheitsgefühl.

Die Strategie

Das A und O eines erfolgreichen Brandings ist eine konsequent verfolgte Markenstrategie. Denn nur durch eine problemlose Kommunikation können die einzelnen Teile zusammengebracht und gut vermarktet werden. Deshalb sollte sie von Anfang an mitgedacht werden.

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Branding als Grundlage für Ihren Marketing-Erfolg

Ein gutes Marketing ist sehr wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Branding schafft dafür die Grundlage.

Denn nur, wenn die geschlossene Marke mit ihren Werten, ihrem Design und ihrer Kommunikation klar definiert ist und Alleinstellungsmerkmale besitzt, kann das Marketing erfolgreich sein und Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen lenken. Ein konsistentes und widerholendens Markenerleben wird in der Zeit von Digitalisierung und Social Media immer wichtiger.

Wenn früher die Konkurrenz noch meilenweit entfernt war, braucht es heute nur einen Klick. Dem muss sich auch ein gutes Marketing anpassen und versuchen, die Kunden an sich zu binden. Das geht vor allem über eine ansprechende Homepage, einen seriösen Internetauftritt und eine authentische Social-Media-Präsenz.

Aber auch der Auftritt außerhalb des Internets sollte gut durchdacht sein, beispielsweise in Printmedien oder in der Fernsehwerbung.

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Wie baut man eine Brand auf

Sie wissen nun, was alles zum Branding dazugehört und warum es so wichtig für den Unternehmenserfolg ist. Aber wie genau baut man seine Marke so auf, dass sie sich gut am Markt positionieren kann?

Das eigentliche Vorgehen besteht aus 3 Schritten:

 

Marke klären

Zuerst einmal müssen Sie feststellen, was genau Ihr Unternehmen ausmacht. Was sind Ihre Vor- und Nachteile? Welche Werte verkörpern Sie? Die Marke muss klar herausgearbeitet werden, um das gewünschte Markenbild im Kopf des Kunden entstehen zu lassen. Wenn die Ergebnisse zu komplex und nur schwer anwendbar sind, sind Ihre Markenbildungsprozesse zum Scheitern verurteilt.

 

Marke differenzieren

Als Nächstes müssen Sie Ihre Marke differenzieren, indem Sie ein unverwechselbares Design-System entwickeln. So wird Ihre Marke wiedererkannt und Sie können sich von der Konkurrenz sowohl sprachlich als auch visuell abgrenzen. Die richtigen Kommunikationsstrategien helfen dabei.

 

Marke inszenieren

Um die Leitidee Ihrer Marke gut zu kommunizieren, kommt es auf die richtige Umsetzung an. Sie muss an jedem einzelnen Markenkontaktpunkt funktionieren. Nur wenn Sie die Funktionsweisen der jeweiligen Kanäle kennen und beherrschen, kann die Idee optimal inszeniert werden und ihr Potential entfalten.

 

Wer diese drei Schritte beachtet, wird feststellen, dass die Marke gleich viel attraktiver wirkt und auch mehr Aufmerksamkeit bekommt.

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Branding über Markenwerte schaffen

Um eine gute Marketing-Strategie zu finden, muss sich ein Unternehmen beziehungsweise eine Person darüber klar werden, welche Werte die eigene Marke repräsentieren. Möchte man eher seriös, professionell, modern, „cool“ oder vielleicht alles gleichzeitig sein?

Erst wer seine Markenwerte kennt, kann damit anfangen, seine Brand zu vermarkten. Am Anfang jeden Brandings steht also erst einmal eine umfassende Analyse. 

BRANDING CAMP

Im Branding Camp entwickeln wir gmeinsam mit Ihnen in einem Workshop-Tag die Werte, Leitlinien und Ziele Ihrer Marke

Mit diesen Fragen finden Sie Ihre Markenwerte: 

  • Wie soll Ihre Marke auf die Zielgruppe wirken?
  • Was macht die Marke im Kern aus?
  • Welche Zielgruppe hat das Unternehmen? Was mag die Zielgruppe?
  • Auf welchen Kanälen wollen Sie sich vermarkten?
  • Wie vermarktet sich die Konkurrenz?

Gerne unterstützen wir Sie dabei. Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine erfolgreiche Strategie und beraten Sie individuell und persönlich. Somit steht Ihrer erfolgreichen Marke nichts mehr im Weg! Kontaktieren Sie uns unter: info@branding-camp.de.

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